Meine besten Freunde
Wilma und Peggy, die beiden Schwestern
Seite 3 - Peggy
Wie ich zu meiner neuen Familie gekommen bin


„Guten Tag, liebe Kinder und Erwachsene! Ich bin Peggy ein Hundebaby von 8 Wochen und ich habe grosse Stiefschwester, Wilma. Sie ist schon 12 Jahre.“
Nun muss ich euch erzählen, wie ich zu den beiden Frauchen gekommen bin:
Es ist abends so gegen 18.30 Uhr. Mein Herrchen muss schnell noch mal in den Supermarkt. Er braucht noch Milch für seine kleine Tochter. Sie ist 8 Monate alt.
Er packt seine Tochter in den Kinderwagen, nimmt mich an die Leine und los geht’s. In den Lebensmittelladen darf ich nicht mit hinein. Deshalb werde ich vor der Tür angebunden. Nun warte ich auf mein Herrchen. Ich warte und warte. Viele Menschen kommen aus dem Laden nur mein Herrchen nicht.
Ich bin ganz traurig und fange an zu bellen und zu weinen, denn fürchterliche Angst plagt mich – so ganz alleine.
Hoffentlich kommt mein Herrchen wieder und lässt mich hier nicht sitzen.
Plötzlich kommt eine dicke Frau auf mich zu und sagt: “Hab´ nur keine Angst. Dein Herrchen kommt bestimmt gleich wieder.“ Sie streichelt mich ganz lieb und ich denke so bei mir, mein Herrchen müsste auch so sein.
Ihr müsst wissen, dass mein Herrchen mich auch schon geschlagen hat, weil ich in die Stube gebullert habe. Ich bin aber doch noch ganz klein und kann gar nicht dafür. Er muss ja mit mir so aller zwei Stunden vor die Haustür gehen, damit ich lerne nicht in die Wohnung zu bullern und zu kacken.
Bei euch Menschenbaby ist das anders. Ihr bekommt eine Windelhose an, die könnt ihr dann voll bullern und voll kacken. Und wenn sie voll ist, wechselt Mama oder Papa die Windelhose. Später werdet ihr auf ´s Töpfchen gesetzt und lernt so, nicht mehr in die Hosen zu machen
Ich sitze immer noch vor dem Supermarkt und warte auf mein Herrchen. Endlich kommt er wieder und sieht wie die dicke Frau mich streichelt.
„Guten Tag, das ist Peggy ein Labrador-Dalmatiner Mischling. Sie mögen sicherlich Hunde?“
„Aber natürlich. Ich habe ja einen Eurasier zu Hause“ antwortet die Frau. „Wollen sie Peggy haben? Sie macht uns zu viel Arbeit.“
Als ich das von meinem Herrchen höre, stockt mir der Atem. Ich bekomme Angst. Hoffentlich sagt die Frau ja, denke ich. Das wäre wunder – wunderschön.
Fragend schaut sie mich an und zögert. Meine Augen werden immer grösser und sehen die Frau bittend an. Ich gehe auf sie zu und lecke ihr die Hand. Das heisst bei uns Hunden – ich habe dich ganz sehr lieb - und da sagt sie: “Tschja meine Süsse, ich nehme dich mit zu meiner Wilma.“
Wer ist Wilma, denke ich. Die dicke Frau nimmt mich, setzt mich in ihr Auto und wir fahren zu ihr nach Hause.
Schnell trägt sie mich die Treppen nach oben. Vor ihrer Wohnungstür setzt sie mich ab und schliesst die Tür auf. Ich bin mächtig gespannt, wer Wilma ist.
Die Tür geht auf und ein richtig grosser Teddybär steht vor mir. „Oh ist der süss! Er sieht genauso aus wie ich, nur viel, viel grösser. Er hat auch viiiiiiiiel mehr Fell“ sage ich so vor mich hin. Ich gehe auf ihn zu und beschnubbere ihn. Er riecht ganz anders. Ob das Wilma ist? Ich schnubbere noch mal an ihm. Ist das ein Weibchen oder Männchen?
„Hallo du, bist du ein Weibchen oder ein Männchen, du dicker Teddybär? frage ich den Teddybär.
„Na du kleiner Wicht. Ich bin Wilma, deine Schwester.“ Meine neue Mami nimmt mich auf den Arm, kuschelt mit mir und streichelt mich ganz lieb. Nun weiss ich, von dieser Mama werde ich bestimmt nicht geschlagen oder misshandelt.
Hurra, ich habe ein neues zu Hause. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen.
Die Sternlein stehen am Himmel, der Mond scheint mir ins Gesicht und ich schlafe ganz ruhig auf dem Arm meiner neuen Mama ein.

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Wie ich zu meiner neuen Familie gekommen bin

„Guten Tag, liebe Kinder und Erwachsene! Ich bin Peggy ein Hundebaby von 8 Wochen und die grosse neben mir ist meine Stiefschwester Wilma. Sie ist schon 12 Jahre (Bild 021).“
Nun muss ich euch erzählen, wie ich zu den beiden Frauchen gekommen bin:
Es ist abends so gegen 18.30 Uhr. Mein Herrchen muss schnell noch mal in den Supermarkt. Er braucht noch Milch für seine kleine Tochter. Sie ist 8 Monate alt.
Er packt seine Tochter in den Kinderwagen, nimmt mich an die Leine und los geht’s.
In den Lebensmittelladen darf ich nicht mit hinein. Deshalb werde ich vor der Tür angebunden.
Nun warte ich auf mein Herrchen. Ich warte und warte. Viele Menschen kommen aus dem Laden nur mein Herrchen nicht.
Ich bin ganz traurig und fange an zu bellen und zu weinen, denn fürchterliche Angst plagt mich – so ganz alleine.
Hoffentlich kommt mein Herrchen wieder und lässt mich hier nicht sitzen.
Plötzlich kommt eine dicke Frau auf mich zu und sagt: “Hab´ nur keine Angst. Dein Herrchen kommt bestimmt gleich wieder.“ Sie streichelt mich ganz lieb und ich denke so bei mir, mein Herrchen müsste auch so sein.
Ihr müsst wissen, dass mein Herrchen mich auch schon geschlagen hat, weil ich in die Stube gebullert habe.
Ich bin aber doch noch ganz klein und kann gar nicht dafür. Er muss ja mit mir so aller zwei Stunden vor die Haustür gehen, damit ich es lerne nicht in die Wohnung zu bullern und zu kacken.
Bei euch Menschenbaby ist das anders. Ihr bekommt eine Windelhose an, die könnt ihr dann voll bullern und voll kacken. Und wenn sie voll ist, wechselt Mama oder Papa die Windelhose. Später werdet ihr auf ´s Töpfchen gesetzt und lernt so, nicht mehr in die Hosen zu machen
Ich sitze immer noch vor dem Supermarkt und warte auf mein Herrchen. Endlich kommt er wieder und sieht wie die dicke Frau mich streichelt.
„Guten Tag, das ist Peggy ein Labrador-Dalmatiner Mischling. Sie mögen sicherlich Hunde?“
„Aber natürlich. Ich habe ja einen Eurasier zu Hause“ antwortet die Frau. „Wollen sie Peggy haben? Sie macht uns zu viel Arbeit.“
Als ich das von meinem Herrchen höre, stockt mir der Atem. Ich bekomme Angst. Hoffentlich sagt die Frau ja, denke ich.
Das wäre wunder – wunderschön.
Fragend schaut sie mich an und zögert. Meine Augen werden immer grösser und sehen die Frau bittend an. Ich gehe auf sie zu und lecke ihr die Hand. Das heisst bei uns Hunden – ich habe dich ganz sehr lieb- und da sagt sie:“ Tschja meine Süsse, ich nehme dich mit zu meiner Wilma.“
Wer ist Wilma, denke ich. Die dicke Frau nimmt mich, setzt mich in ihr Auto und wir fahren zu ihr nach Hause.
Schnell trägt sie mich die Treppen nach oben. Vor ihrer Wohnungstür setzt sie mich ab und schliesst die Tür auf. Ich bin mächtig gespannt, wer Wilma ist.
Die Tür geht auf und ein richtig grosser Teddybär steht vor mir. „Oh ist der süss! Er sieht genauso aus wie ich, nur viel, viel grösser. Er hat auch viiiiiiiiel mehr Fell“ sage ich so vor mich hin. Ich gehe auf ihn zu und beschnubbere ihn. Er riecht ganz anders. Ob das Wilma ist? Ich schnubbere noch mal an ihm. Ist das ein Weibchen oder Männchen?
„Hallo du, bist du ein Weibchen oder ein Männchen, du dicker Teddybär? Frage ich den Teddybär.
„Na du kleiner Wicht. Ich bin Wilma, deine Schwester.“ Meine neue Mami nimmt mich auf den Arm, kuschelt mit mir und streichelt mich ganz lieb. Nun weiss ich, von dieser Mama werde ich bestimmt nicht geschlagen oder misshandelt.
Hurra, ich habe ein neues zu Hause. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen.
Die Sternlein stehen am Himmel, der Mond scheint mir ins Gesicht und ich schlafe ganz ruhig auf dem Arm meiner Mama ein.




















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